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Zeitungsbericht Schwäbische Zeitung 19.12.2018

Artikel vom 20.12.2018

Saubere Sache: Neubau der Ozonungsanlage geht voran

Der Neubau der Ozonungsanlage auf dem Klärwerk des Abwasserverbandes Unteres Schussental in Eriskirch läuft auf Hochtouren. Im Rahmen der Verbandsversammlung haben die Vertreter des beauftragten Ingenieurbüros Holinger am Montagnachmittag außerdem festgestellt: Statt der ursprünglich veranschlagten Kosten in Höhe von ungefähr 4,7 Millionen Euro wird die Summer voraussichtlich bei 4,6 Millionen Euro liegen – inklusive Nachträge und einem Puffer für unvorhergesehene Ereignisse.

„Das ist eine gute Nachricht vor Weihnachten für den Abwasserverband“, betonte der Vorsitzende des Gremiums, Bruno Walter. Die groß angelegten Bauarbeiten der vierten Reinigungsstufe auf dem Klärwerk Eriskirch kommen voran. Dies war den Ausführungen des Ingenieurbüros Holinger zu entnehmen. Nachdem man im Mai dieses Jahres mit der Vergabe der Arbeiten und im Juni mit der Aushebung der Grube, der Errichtung der Spundwände sowie mit Grundwassersicherheitsmaßnahmen begonnen hatte, habe man von Oktober bis November unter anderem die Rohbauarbeiten am Ozonreaktor samt Dichtigkeitsprüfung, Umbauarbeiten am Pumpwerk und am Sandfilter angehen können.

Fertigstellung verschiebt sich

„Die Rohbaufirma arbeitet zügig und sorgfältig, wenngleich man die Dauer der Betonarbeiten an den kleinen Zwischenwänden unterschätzt hat. Die Kosten für das Gewerk Rohbau bewegen sich im Rahmen. Wir liegen lediglich zwei Prozent über der ursprünglichen Auftragssumme, was hauptsächlich den Entsorgungskosten zuzuschreiben ist“, berichtete Arnd Polscher vom Büro Holinger.

Da gemäß Förderbescheid die Fertigstellung bis 31. Mai 2018 erfolgen müsse, man diesen Termin aber nicht halten könne, sei es wichtig, einen entsprechenden Antrag auf Verlängerung um vier bis sechs Wochen zu stellen. Insgesamt liege man mit aktuell prognostizierten Kosten in Höhe von 4,6 Millionen Euro leicht unter der Kostenberechnung aus 2017 mit 4,71 Millionen Euro.

Mikroplastik wird reduziert

Die Ozonungsanlage in Eriskirch die erste ihrer Art in Baden-Württemberg und wird vom Land mit 1,1 Millionen Euro gefördert. Mit dem Ozonungsverfahren ist es möglich, nicht nur Mikroverunreinigungen und Keime, sondern auch Mikroplastikteilchen zu eliminieren und erheblich zu reduzieren.

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Grünen-Umweltminister Franz Untersteller war beim Spatenstich im August mit dabei und erklärte: „Das Vorhaben wird die Menge an Spurenstoffen, die über die Schussen im wichtigsten Trinkwasserreservoir des Landes, dem Bodensee, landen, deutlich reduzieren. Und es wird zu einer spürbar besseren Qualität des Badewassers an den Strandbädern Eriskirch und Langenargen führen.“

Das Eriskircher Vorzeigeprojekt umfasst im Wesentlichen die Erneuerung des Pumpwerks mit Beschickung, Filter und Hochwasserentlastung, die Erneuerung der Trafos, den Neubau des Ozonreaktors mit Ozonerzeugung aus Flüssigsauerstoff sowie die Messung und Qualitätsüberwachung des gesamten Prozesses. Die neue Reinigungsstufe ist Teil eines Gesamtkonzeptes, die Wasserqualität in der Schussen, aber auch insgesamt betrachtet weiter zu optimieren und zu verbessern.

Quelle Schwäbische Zeitung Andy Heinrich

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